Experte enthüllt: Ein häufiger Kochfehler verschwendet Strom und treibt Ihre Rechnungen in die Höhe.

Die wichtigsten Dinge, die Sie wissen müssen

  • Um Ihre Gasrechnung zu senken, passen Sie die Herdflamme der gewünschten Kochtemperatur an, insbesondere nachdem das Essen den Siedepunkt erreicht hat oder sich erhitzt.
  • Der Deckel des Topfes speichert die Wärme und lässt das Wasser schneller kochen, wodurch der Energieverbrauch um bis zu 10 % reduziert wird.
  • Vermeiden Sie es, die Ofentür während des Kochens ständig zu öffnen, da dies zu Wärmeverlust und einem erhöhten Energieverbrauch zum Wiederaufwärmen führt.

Da die Lebenshaltungskosten weiter steigen, suchen viele von uns aktiv nach effektiven Möglichkeiten, zu Hause Energie zu sparen und unsere Haushaltsrechnungen zu reduzieren.

Obwohl ich bewusst darauf achte, das Licht auszuschalten, wenn ich einen Raum verlasse, oder meine elektronischen Geräte aus dem Standby-Modus zu trennen, scheint es, dass meine täglichen Kochgewohnheiten meine Gasrechnung unbemerkt in die Höhe treiben.

Laut einem Energieexperten sollten Hausbesitzer, die wirklich Energie sparen wollen, zunächst ihre Kochgewohnheiten überdenken. Hinzu kommt, dass diese weit verbreitete Gewohnheit oft vernachlässigt wird – und ich habe mich dessen selbst auch schon schuldig gemacht.

Wenn Sie also nach einer einfachen Möglichkeit suchen, Ihre Energiekosten zu senken, sollten Sie diese gängige Kochgewohnheit vermeiden.

Die Herdflamme wurde nicht richtig eingestellt

Ein Topf mit Wasser wird vom Herd genommen.

Da ich auf einem Gasherd koche, drehe ich die Hitze oft erst ganz auf, bevor ich die Flamme reduziere. Diese einfache Vorgehensweise kann jedoch die Energiekosten erhöhen, weshalb es wichtig ist, das richtige Maß zu finden.

Steve Ferguson, Geschäftsführer von Jefferson Gas , rät: „Es geht darum, die Hitze gezielt einzusetzen, anstatt die Flamme viel höher zu stellen, als für die jeweilige Aufgabe nötig ist. Achten Sie besonders darauf, sobald das Gargut die gewünschte Temperatur erreicht hat.“

„Wenn man etwas über einer kleinen Flamme erhitzt, benötigt man nicht mehr dieselbe Hitzemenge, die man ursprünglich zum Erhitzen brauchte. Genau da liegt das Problem: Viele verbrauchen zu viel Gas, einfach weil sie die Flamme nicht reguliert haben.“

Die Nudeln in Wasser kochen

Ein weiterer häufiger Fehler, den ich oft mache, ist, den Topf nicht mit einem Deckel abzudecken. Das gilt insbesondere beim Wasserkochen. Mit Deckel bleibt die Wärme besser erhalten, das Wasser kocht schneller und es wird weniger Energie verbraucht.

Ferguson fügt hinzu: „Oftmals konzentrieren sich die Leute auf die Höhe der Flamme, aber die Pfanne selbst macht einen Unterschied. Wenn man etwas ohne Deckel erhitzt, entweicht viel Hitze in die Küche, anstatt beim Essen zu bleiben.“

„Es ist so simpel, dass man es leicht übersieht, aber wenn man den Deckel draufsetzt, kann die Hitze ihre Wirkung besser entfalten.“

Tatsächlich gibt der Energy Saving Trust an , dass allein das Auflegen eines Deckels auf Topf oder Pfanne den Energieverbrauch um etwa 10 % senken kann. Das ist eine beachtliche Ersparnis. Um Ihre Küche optimal zu nutzen, können Sie außerdem lernen, wie Sie die Filter Ihrer Dunstabzugshaube effektiv reinigen.

Wenn Sie also das nächste Mal Wasser zum Kochen bringen, um leckere Pastagerichte zuzubereiten oder Gemüse zu dämpfen, denken Sie daran, dass Sie durch das Schließen des Deckels höhere Energiekosten vermeiden können.

Die besten Energiespartipps beim Kochen

  • Öffnen Sie die Ofentür nicht ständig, um nach dem Essen zu sehen. Dadurch geht Wärme verloren, was wiederum zusätzliche Energie verbraucht, um die gewünschte Temperatur wieder zu erreichen.
  • Verwenden Sie immer einen Topf mit geeigneter Größe für den Herd, damit dieser ausreichend Hitze erzeugen kann.
  • Erhitzen Sie nicht zu viel Wasser; erhitzen Sie nur die Menge, die Sie tatsächlich benötigen.
  • Vermeiden Sie es, für eine kleine Menge Essen einen großen Topf zu verwenden.


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