Neue Studie: Millennials übertreffen Generation Z bei der Einführung von KI
Millennials entwickeln sich zu KI-Superusern
Obwohl die Generation Z mit Smartphones und superschnellem WLAN aufgewachsen ist, sind es die Millennials, die bei der Übernahme von KI-Technologien und deren Integration in ihr tägliches Leben führend sind.
Eine neue Umfrage von Future, an der mehr als 1000 US-Verbraucher teilnahmen, zeigt, dass Millennials KI-Tools wie ChatGPT, Gemini und Cloud nutzen, um alltägliche Aufgaben schneller zu erledigen als ihre jüngeren Kollegen, und ihre Gründe dafür sind praktischer, als Sie vielleicht denken.

Bei den fortgeschrittenen KI-Nutzern handelt es sich überwiegend um Millennials.

Laut dem Bericht „Future AI Sentiment Wave 3“ sind 60 % der „fortgeschrittenen Nutzer“ von KI im Alltag zwischen 18 und 40 Jahre alt. Obwohl diese Gruppe sowohl die Generation Z als auch die Millennials umfasst, deuten die Daten darauf hin, dass die ältere Hälfte – die Millennials – am häufigsten generative KI nutzt, um Aufgaben mithilfe von Tools wie ChatGPT Tasks und Alexa zu organisieren und um Einkaufstipps zu erhalten.
Mit anderen Worten: Obwohl die Generation Z umgeben von Technologie und sogar KI aufgewachsen ist, sind es die Millennials, die diese gezielter nutzen. Dies deutet darauf hin, dass Millennials dank ihrer größeren Erfahrung mit Technologie und ihrer Vertrautheit mit digitalen Innovationen einen größeren Wert darauf legen, KI-Tools in ihren Alltag zu integrieren, um die Produktivität zu steigern und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Künstliche Intelligenz ist heute ein unverzichtbares Werkzeug.

Eine Umfrage ergab, dass die Generation Z und die Millennials 26 % häufiger als der nationale Durchschnitt KI für Produktempfehlungen nutzen. Das bedeutet, dass sie sich bei Kauf- und Handlungsentscheidungen auf Tools wie Gemini und ChatGPT verlassen, anstatt sich auf Google-Suchen, Produktbewertungen oder Empfehlungen von Kollegen zu verlassen. Generative KI-Tools beeinflussen alles, von Ernährungs- und Trainingsplänen über die Organisation des Tagesablaufs bis hin zur sekundenschnellen Zusammenfassung komplexer Themen.
Mit anderen Worten: KI ist zu einem integralen Bestandteil der Infrastruktur des Alltags geworden und wird nicht mehr nur zur Unterhaltung oder für gelegentliche Abfragen genutzt.
Millennials sind eher bereit, Geld für KI auszugeben.

Umfragen zeigen, dass Millennials eher bereit sind, Geld für KI-Technologien auszugeben. Sie sind eher bereit als die Generation Z oder die Babyboomer, KI-gestützte Geräte zu kaufen – von Wearables und intelligenten Lautsprechern wie Alexa bis hin zu praktischen Gadgets wie Roboterstaubsaugern, Rasenmähern und Poolreinigern.
Sie befinden sich in ihren besten Erwerbsjahren und müssen Beruf und Familie unter einen Hut bringen. Millennials sehen einen klaren Return on Investment in Tools, die Zeit sparen, Schulungen personalisieren und Routineaufgaben automatisieren. Viele von ihnen nutzen KI bereits bei der Arbeit, sodass die Bezahlung von Premiumfunktionen oder Abonnements zu Hause wie eine Erweiterung dieses Mehrwerts erscheint.
Warum Millennials im Bereich künstliche Intelligenz (KI) möglicherweise fortgeschritten sind

Die Generation Z begegnet künstlicher Intelligenz (KI) eher indirekt, etwa über TikTok-Algorithmen, Instagram-Filter oder Spotify-Empfehlungen. Sie ist KI gegenüber auch eher zurückhaltend. Eine aktuelle Gallup-Umfrage ergab, dass die Generation Z zwar regelmäßig mit KI-Tools interagiert, den Auswirkungen generativer KI auf ihre Kreativität und ihr kritisches Denkvermögen aber skeptischer gegenübersteht als die Millennials.
Eine weitere Studie des Mobile-Beratungsunternehmens GWS ergab, dass die Generation Z lieber keine KI auf ihren Handys hätte. Laut der Studie aus dem Jahr 2024 mit 3,000 amerikanischen Smartphone-Nutzern befürwortet fast die Hälfte (46 %) der „älteren Millennials“ (35- bis 44-Jährige) KI, wenn sie ihre Produktivität steigert. Bei den 25- bis 18-Jährigen ist dies jedoch nur ein Viertel (24 %) der gleichen Meinung.
Es ist erwähnenswert, dass Millennials eher dazu neigen, Familien zu managen, Urlaube zu planen und ihre Fitnessroutinen zu verbessern – und KI zu verwenden, um immer länger werdende To-do-Listen abzuarbeiten.
Interessanterweise stellte der Future-Bericht auch fest, dass Millennials eher dazu neigen, KI-Ergebnisse anhand traditioneller Forschungsergebnisse oder von Experten unterstützter Quellen zu überprüfen, was auf ein höheres Maß an digitaler Reife und Vertrauen hindeutet.
Fazit
Die Nutzung von KI nimmt in allen Branchen zu, doch die Millennials sind die bewusstesten und engagiertesten Nutzer. Diese Generation verlässt sich nicht nur auf Neugier, sondern nutzt KI auch, um intelligentere Entscheidungen zu treffen, reale Probleme zu lösen und ihren Tagesablauf zu optimieren. Sie nutzen KI-Tools wie persönliche Sprachassistenten, KI-gestützte Aufgabenverwaltungs-Apps und intelligente Empfehlungssysteme, um ihre Produktivität zu steigern und ihr Leben zu vereinfachen.
Während sich die Geschichte rund um die Generationen und ihren Einsatz von KI weiterentwickelt, wird deutlich, dass Millennials KI nicht nur nutzen, sondern auch das Tempo ihrer Entwicklung bestimmen. Sie sind Pioniere bei der Erforschung und Anwendung neuer KI-Technologien und beeinflussen, wie Unternehmen und Organisationen diese Technologien nutzen und weiterentwickeln. Die Einstellung der Millennials zu KI zu verstehen, ist für Unternehmen, die zukunftsfähige Produkte und Dienstleistungen entwickeln wollen, von entscheidender Bedeutung.
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