Angebliche Spezifikationen für PS6 und neue PlayStation Portable durchgesickert: Ein massives Upgrade gegenüber der PS5
Bis zu 3-mal leistungsstärker als PS5?
Nach Berichten über die Codenamen der Konsolen (Orion und Canis bzw. Robin und Robin Plus) und die Verwendung von AMD-APUs häufen sich die Spekulationen über Sonys Pläne für die kommende PS6 und PlayStation Portable. Jetzt bekommen wir vielleicht einen ersten Eindruck von der Leistung dieser Konsolen.

Ein neuer Leak des YouTubers Moore's Law is Dead (via Wccftech) hat die Spezifikationen für Sonys kommende PlayStation 6 und Handheld-Konsole enthüllt. Die PS6 scheint auf eine Leistungsaufnahme von 160 Watt, einen Achtkern-Zen-6-Chip und zwischen 40 und 48 RDNA-5-Recheneinheiten abzuzielen.
Obwohl diese Anzahl an Recheneinheiten geringer ist als die 5 der PS60 Pro, wird erwartet, dass jede Einheit in der AMD RDNA 5-Architektur mehr Leistung liefert als die aktuellen Konsolen von Sony. Darüber hinaus soll die PS6 GDDR7-Videospeicher (zu finden in Grafikkarten der RTX 50-Serie) verwenden und so eine höhere Bandbreite bieten.

Dem Leak zufolge soll die PS6 die dreifache Rasterisierungsleistung der PS5 und die doppelte der PS5 Pro bieten. Rasterisierung ist eine Technologie, die Computergrafiken nutzt, um 3D-Objekte in eine 2D-Darstellung umzuwandeln. Je schneller die Leistung, desto besser die Bildraten und die Laufruhe. Damit scheint die Konsole in etwa die Leistung der RTX 4080 zu erreichen, allerdings ist es schwierig, die Leistung der Konsole direkt mit der eines PCs zu vergleichen.
Darüber hinaus wird auch eine deutliche Verbesserung der Raytracing-Leistung erwartet, aufbauend auf dem, was die aktuelle PSSR-Technologie (PlayStation Spectral Super Resolution) in der PS5 Pro (und dem bevorstehenden Upgrade im Jahr 2026) bietet.
Was die PlayStation Portable betrifft, so wird ihr Chip voraussichtlich über vier Zen 6C-Kerne und zwischen 12 und 20 RDNA 5-Recheneinheiten verfügen, basierend auf einem Stromverbrauch von 15 Watt. Damit liegt sie Schätzungen zufolge bei der halben Rasterleistung der PS5, was für ein tragbares Gerät beeindruckend ist. Aber noch wichtiger ist, dass mit RDNA 5 auch die Raytracing-Fähigkeiten deutlich verbessert werden.
Die Spezifikationen für „Moore’s Law is Dead“ stammen aus einer geleakten AMD-Präsentation aus dem Jahr 2023. Seitdem ist einige Zeit vergangen, daher können sich diese Spezifikationen geändert haben. Es gibt uns jedoch einen Einblick in das, was die kommende PS6 und PlayStation Portable bieten werden.
Erwarteter Preis und Erscheinungstermin laut Gerüchten
Aktuellen Leaks zufolge könnten wir Hinweise auf Preise und Erscheinungstermine kommender PlayStation-Konsolen erhalten. Diese Informationen sollten jedoch mit äußerster Vorsicht behandelt werden, zumal die Leaks auf einer Präsentation aus einem früheren Zeitraum basieren.
Die PS6 soll Mitte 2027 in Produktion gehen und voraussichtlich Ende 2027 oder Anfang 2028 auf den Markt kommen. Gerüchten zufolge soll der Preis 499 US-Dollar betragen, genauso viel wie der der PS5 bei der Markteinführung. Diese strategische Preisgestaltung soll die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt sichern.
Die PlayStation Portable soll etwa zeitgleich auf den Markt kommen und zwischen 400 und 500 US-Dollar kosten. Diese Gerüchte sind nicht neu, und es ist wahrscheinlich, dass beide Konsolen gleichzeitig auf den Markt kommen, da sie sich gegenseitig ergänzen und den Nutzern ein nahtloses Spielerlebnis bieten.
Berichten zufolge plant Sony außerdem, die Abwärtskompatibilität mit PS5- und PS4-Spielen auf seine neue Konsole zu bringen und gleichzeitig weiterhin PlayStation Plus-Spiele früherer Generationen anzubieten. Diese Funktion wird den Wert der Konsole steigern und den Nutzern eine größere Spielebibliothek bieten.
Natürlich können wir nicht mit absoluter Sicherheit sagen, ob diese Spezifikationen tatsächlich auf der PS6 und der PlayStation Portable erscheinen werden, aber sie geben uns einen Eindruck von den potenziellen Leistungsverbesserungen, die Sony anbieten möchte. Zu diesen Verbesserungen könnten schnellere Prozessoren, verbesserte Grafik und neue Virtual-Reality-Technologien gehören.
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