Nissan stellt seinen neuen 1.5-Liter-Motor mit innovativer Technologie zur Verbesserung der Kraftstoffeffizienz vor.
تستعد Nissan Um eine neue Generation von Hybridmotoren mit innovativen Technologien auf den Markt zu bringen, bringt das japanische Unternehmen, das einen Motor mit variabler Kompressionstechnologie entwickelt hat, demnächst einen Motor mit Ventilsitzen auf den Markt, die gespritzt statt gepresst werden. Für Motorliebhaber können Ventilsitze ernsthafte Probleme verursachen, wenn sie sich lösen. Für alle anderen ist dies eine großartige Idee, solange es wie angekündigt funktioniert.

Nissan behauptet, diese Technologie sei eine Branchenneuheit und eine Schlüsselkomponente eines der möglicherweise effizientesten Motoren aller Zeiten: ein 1.5-Liter-Dreizylindermotor mit Turbolader, der einen thermischen Wirkungsgrad von über 42 % für Fahrzeuge erreichen wird, die den Motor zur Stromerzeugung nutzen, anstatt die Räder direkt anzutreiben.
Die größte Veränderung bei Ventilsitzen seit der Einführung von bleifreiem Benzin.

Der neue 1.5T-Motor mit dem Codenamen ZR15DDTe nutzt das von Nissan so genannte STARC-Konzept. Dieses System steigert den thermischen Wirkungsgrad des Benzinmotors auf 42 Prozent – ein Branchenrekord für einen Benzinmotor.
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Konzepts ist die Reduzierung der Turbulenzen im Luftstrom auf dem Weg vom Ansaugkanal zur Brennkammer. Durch die Reduzierung der Turbulenzen wird die sogenannte Wirbelströmung verstärkt, was wiederum zur Verbesserung der Effizienz beiträgt.

Benzinmotoren verwenden gesinterte, gepresste Ventilsitze. Der Ventilsitz ist die Stelle, an der der Ventilkörper gegen den Zylinderkopf gedrückt wird. Bei einem konventionellen Motor muss er in eine speziell dafür vorgesehene Öffnung gepresst werden. Nissan sagt, dass konventionelle Sitze die Durchflussverbesserung einschränken, da sie dennoch in den Zylinderkopf gepresst werden müssen. Zudem sind sie ein komplettes Bauteil, das viermal pro Zylinder eingebaut werden muss.
Statt eines Metallteils sprüht Nissan den Ventilsitz. Anstatt die Metalle über ihren Schmelzpunkt hinaus zu erhitzen, sprüht Nissan Metallpulver mit Überschallgeschwindigkeit. Dadurch verbinden sich die Metalle mit dem Aluminium-Zylinderkopf wie eine Art Hightech-Metallic-Lack. Der Ventilsitz ist in den Zylinderkopf eingegossen, wodurch Nissan der perfekten Geometrie näher kommt. Dies hat außerdem den Vorteil einer besseren Kühlung im Ventilbereich, was sich ebenfalls positiv auf die Verbrennung auswirkt.
Nissan bezeichnet es als Weltneuheit für Automotoren. Die Kaltspritzbeschichtung besteht aus einer Kupferlegierung, die kein Kobalt enthält. Die Sprühdüsen wurden von Nissan intern entwickelt und basieren auf Techniken aus der Werkzeugherstellung. Sprühbeschichtungen für Zylinderwände gibt es schon seit Jahrzehnten, allerdings wurden hierfür Galvanik- oder Metallschmelzspritzverfahren verwendet, die für diese Anwendung nicht geeignet sind.
Der Motor wird in der nächsten Rogue-Generation in den USA zum Einsatz kommen.

Dieser Motor ist ein 1.5-Liter-Dreizylinder, genau wie der Vorgänger, aber laut Nissan ist er komplett neu. Dies erklärt den neuen Namen ZR15DDTe, da er der erste in der neuen ZR-Familie ist. Er ist so viel effizienter als Nissans 1.5-Liter-Motor mit variabler Kompressionstechnologie, dass Nissan bei diesem Motor auf VCT verzichten kann.
Der neue Motor und das E-Power-System kommen erstmals im Qashqai zum Einsatz, der von Nissan im Rest der Welt als Rogue Sport bezeichnet wird. Das Modell erreicht mit dem Motor einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 4.5 Litern/100 km (52 mpg), was 5.6 mpg entspricht. Zudem reduziert es den Innenraumlärm um bis zu 5 Dezibel. Das am Motor angebrachte 1-in-XNUMX-System vereint Motor, Generator, Wechselrichter und Getriebe in einer einzigen Einheit für Einfachheit und Effizienz.
Nissan gab uns auch eine bessere Vorstellung davon, wann wir mit dem neuen Motor in den USA rechnen können. Dort wird er im Rogue der nächsten Generation eingeführt, der voraussichtlich im Geschäftsjahr 2026 auf den Markt kommen wird. In Japan wird er etwa zur gleichen Zeit im Minivan Elgrand erscheinen.
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