Microsoft stoppt die Xbox VR-Entwicklung: Neueste PlayStation PSVR-Nachrichten beweisen, dass es wahrscheinlich die richtige Entscheidung war
Die Ankündigung eines der beliebtesten Virtual-Reality-Spielehersteller, den Support für PlayStation VR einzustellen, unterstreicht die Herausforderungen, vor denen diese neue Technologie steht. Microsofts Entscheidung, Xbox VR aufzugeben, erscheint angesichts dieser Entwicklungen umso sinnvoller.
Als Microsoft vor einigen Jahren die Xbox One X vorstellte, erklärte Xbox-CEO Phil Spencer, dass sie erstmals Virtual-Reality-Headsets unterstützen würde. Diese Pläne wurden jedoch schnell wieder verworfen. Xbox hat wiederholt betont, dass man in Zukunft keine Virtual-Reality-Technologie mehr nutzen will.
Microsofts Beziehung zu Virtual Reality und Augmented Reality war schon immer umstritten. Eine Zeit lang schien Microsoft-CEO Satya Nadella nur vom „Metaversum“ und Ähnlichem zu sprechen. Doch diese technologische Welle verebbte schnell, ebenso schnell wie NFTs. Heute scheint das vielbeschworene Augmented-Reality-Headset HoloLens fast fertig zu sein.

Zwei große Player sind jedoch weiterhin in diesem Bereich aktiv, mit unterschiedlichem Erfolg. Meta, der Eigentümer von Facebook, arbeitet bereits in Zusammenarbeit mit Xbox an einer limitierten Auflage des Meta Quest 3S, um Xbox Cloud Gaming auf der Plattform zu präsentieren. Meta hat jedoch im Zuge seiner Virtual-Reality-Technologie Verluste in zweistelliger Milliardenhöhe erlitten. Meta hat sogar das gesamte Unternehmen umbenannt, um dem „Metaverse“-Trend zu folgen, der wahrscheinlich nie Gewinne abwerfen wird. Berichten zufolge hat Meta im Bereich Virtual Reality bisher 45 Milliarden Dollar verloren – eine astronomische Summe.
Sony PlayStation, der andere große Player, hat sicherlich keine 45 Milliarden Dollar für sein Headset ausgegeben, das zwar ausgezeichnet und theoretisch sehr bequem ist. Die neuesten Nachrichten von einem der beliebtesten Virtual-Reality-Spiele deuten jedoch darauf hin, dass die Zukunft von PSVR nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Das beliebte Musik-Rhythmusspiel Beat Saber bereitet sich darauf vor, den Support für PS4 und PS5 (einschließlich PSVR und PSVR2) ab Juni 2025 einzustellen. Hier sind die Details: https://t.co/3lydTX4b5x.
Sonstiges:
PS4/PS5: Nach Juni 2025 werden keine neuen Spielinhalte mehr veröffentlicht.
Mehrspielermodus: Die Unterstützung für Online-Multiplayer endet am 21. Januar 2026.
Das Spiel bietet: Das Basisspiel kann auch nach diesen Terminen noch erworben werden.
Beat Saber ist eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte in der Welt der Virtual-Reality-Spiele (VR) und hat laut einem Bericht des Wall Street Journal seit seiner Einführung einen Umsatz von mehreren hundert Millionen Dollar erzielt. Meta übernahm Beat Saber 2019 und wird häufig mit dem Meta Quest-Headset gebündelt.
Trotz des großen Erfolgs des Spiels scheint Beat Games den Support für PSVR einzustellen. Ab Juni 2025 werden dem Spiel keine neuen Inhalte mehr hinzugefügt. Der Multiplayer-Modus wird nach einigen Monaten eingestellt, das Basisspiel bleibt jedoch weiterhin erhältlich.
Diese Entscheidung stellt einen Schlag für die PSVR-Plattform dar und wirft Fragen über die Zukunft der virtuellen Realität in der Spielebranche auf, insbesondere nachdem viele Unternehmen die Technologie aufgegeben haben.
Ich erinnere mich an die Enttäuschung einiger Xbox-Fans, als Microsoft von seinem Versprechen der VR-Unterstützung für die Xbox One X zurücktrat. Doch angesichts des aktuellen Stands von VR scheint es die richtige Entscheidung zu sein. Selbst Apple hat trotz seiner treuen Kundenbasis die Idee aufgegeben, VR in sein Apple Vision Pro-Headset zu integrieren. Hätten Apple und PlayStation keinen Platz für VR gefunden, gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass Microsoft erfolgreich gewesen wäre.
Virtual Reality und Augmented Reality (AR) werden in Zukunft wahrscheinlich eine Rolle spielen, insbesondere mit dem Aufkommen kleinerer, praktischerer Headsets wie dem XREAL, das überall eine 1080p-Auflösung bietet. Einige Schätzungen gehen davon aus, dass der VR-Markt weiter wachsen wird, doch die Frage bleibt: Wird immersives VR-Gaming Teil dieses Wachstums sein?
Meine persönlichen Erfahrungen mit Virtual-Reality-Spielen haben mich zu dem Schluss gebracht, dass sie für einen großen Teil der Zuschauer unangenehm, erdrückend und ekelerregend sind. Die Entscheidung von Xbox, nicht in diesen Bereich zu investieren, war klug. Vielleicht werden Xbox Ally und der Mobile-Gaming-Markt größeren Erfolg haben?
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