Gerüchte über eine Zusammenarbeit mit BMW bei der Motorenentwicklung weist Mercedes-Benz entschieden zurück.

Letzten Monat tauchte ein Bericht auf, demzufolge Mercedes-Benz Motoren von einem seiner größten Konkurrenten, BMW, übernehmen würde. Mercedes wies diese Gerüchte jedoch gegenüber Motor1 auf der IAA Mobility in München entschieden zurück.

Gerüchte über eine Zusammenarbeit mit BMW bei der Motorenentwicklung weist Mercedes-Benz entschieden zurück.

Das ist völlig falsch. Wir haben unsere eigene neue Familie modularer Motoren entwickelt – FAME (Family of Modular Engines) – die alle Hubräume abdeckt und bereits den EU7-, China 7- und US-Vorschriften entspricht.

– Markus Schäfer, Chief Technical Officer und Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group, laut Motor1.

Zur Erinnerung: Gerüchte besagten, BMW würde Mercedes seinen 2.0-Liter-Turbovierzylinder B48 für zukünftige Mercedes-Modelle liefern. Die Mercedes-Benz C-Klasse und E-Klasse, inklusive Plug-in-Hybrid-Versionen, sollten den BMW-Motor nutzen, um Entwicklungskosten zu senken und die strengen Euro-7-Abgasnormen zu erfüllen. Die gemeinsame Produktion sollte bereits 2027 beginnen und beiden Herstellern sogar helfen, Zölle zu vermeiden. Der Deal befand sich angeblich in den letzten Zügen, ist nun aber offiziell vom Tisch.

2024-2026 Mercedes-Benz CLE Coupé-Motor

Mercedes verlässt sich bei seinen Motoren nicht nur auf BMW; das Unternehmen bietet auch zahlreiche Verbrennungsmotoren in allen Formen und Größen an. Die FAME-Serie des deutschen Automobilherstellers ist äußerst anpassungsfähig, selbst bei weltweit strengeren Emissionsstandards.

„Wir werden weiterhin V12-Motoren und auch V8-Motoren anbieten“, sagte Schäfer. „Wir verfügen über ein komplettes und aktuelles Angebot an Verbrennungsmotoren, bereit für die Zukunft.“

Mercedes hat sich jedoch bereits für kleinere Fahrzeuge entschieden, beispielsweise für die nächste Generation der CLA-Klasse. Dieses Fahrzeug wird einen Hybridantrieb nutzen, der in einem Joint Venture zwischen Geely und Renault entwickelt wurde. Es ist unklar, ob dieser Motor auch in den USA zum Einsatz kommt.

In der Welt der Elektrofahrzeuge verabschiedet sich Mercedes endgültig von seiner umstrittenen und komplexen Namensstrategie für seine vollelektrischen Fahrzeuge. Der EQE und der EQS werden -Auch bekannt für sein umstrittenes Jelly Bean-ähnliches Design,-Einfach elektrische Versionen der E-Klasse und S-Klasse. Noch besser: Mercedes wird irgendwann auch den Zusatz „EQ Technology“ abschaffen, der derzeit neue Mercedes-Modelle wie den kürzlich eingeführten GLC kennzeichnet. BMW M2025 Touring 5 – Exterieur

Mercedes ist möglicherweise nicht am Kauf des B48-Motors interessiert, doch BMW hat zahlreiche Autohersteller, die seine Motoren gerne beziehen. BMW liefert den Twin-Turbo-V8 derzeit an den Land Rover Defender, den Range Rover und den Range Rover Sport. Was die Sechszylindermotoren betrifft, so kommt der turbogeladene B58-Sechszylinder im Ineos Grenadier und Grenadier Quartermaster zum Einsatz. Natürlich verwendet der gemeinsam mit BMW entwickelte Toyota GR Supra sowohl den B58 als auch den turbogeladenen B48-Vierzylinder. Auch der Morgan Plus Four nutzt den aufgeladenen Vierzylindermotor von BMW.

BMW produziert zwar keinen V12-Motor mehr, hat sich aber im Gegensatz zu Mercedes nie dazu verpflichtet, seine Verbrennungsmotoren auslaufen zu lassen. Dies könnte erklären, warum die Verkäufe von BMW im ersten Halbjahr 0.5 im Vergleich zum Vorjahr nur um 2025 % zurückgingen, während bei Mercedes ein Rückgang von 8 % zu verzeichnen war.

Quelle: Motor1

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