Xiaomi wird langfristiger Partner des Nürburgrings und bekommt eine eigene Ecke auf der Grand-Prix-Strecke.

 

Xiaomi Automobile, das aus dem chinesischen Smartphone-Riesen hervorgegangene Startup für Elektroautos, hat sich den Respekt des Nürburgrings verdient, einer der längsten und berühmtesten permanenten Rennstrecken der Welt. Nachdem er im vergangenen Jahr bei einer Runde auf dem Nürburgring die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregte, Xiaomi Eine langfristige, exklusive Partnerschaftsvereinbarung mit der Rennstrecke, einschließlich der Namensrechte für eine der Kurven der Grand-Prix-Strecke und Plus, stärkt die Position von Xiaomi auf dem Markt für Elektrofahrzeuge.

Xiaomi Nürburgring

Xiaomi Automobile unternimmt weiterhin die richtigen Schritte, um in der globalen Elektrofahrzeugbranche erfolgreich zu sein, insbesondere als chinesischer Automobilhersteller. Unterstützt wird das Unternehmen dabei durch die finanzielle Unterstützung und die Produktionskapazitäten seines Mutterkonzerns, der Xiaomi Corporation, einem Giganten der Unterhaltungselektronik, der von vielen als „chinesisches Apple“ bezeichnet wird.

In vielerlei Hinsicht repräsentiert Xiaomi, was Apple hätte sein können, wenn das Unternehmen eines Tages sein geheimes Autodesignlabor irgendwo in Cupertino verlassen und seine Ideen tatsächlich in die Tat umgesetzt hätte. Das Design des Elektroautos von Apple wäre stromlinienförmig, klar und vollgepackt mit Technik gewesen, aber es hätte auf keinen Fall ein rennstreckentaugliches, sportliches Flaggschiff wie das Xiaomi SU7 oder, noch besser, das SU7 Ultra mit 1,548 PS hervorgebracht.

Während einer Pressekonferenz in China im vergangenen Juli bestätigte Lei Jun, Gründer, Vorsitzender und CEO von Xiaomi, dass eine Produktionsversion des SU7 Ultra in Arbeit ist und Kommt in der ersten Hälfte des Jahres 2025. Damals teilte Xiaomi Pläne mit, einen Prototyp des Elektrofahrzeugs mit drei Motoren zu bringen Nürburgring im Oktober desselben Jahres, und jagt Rekorde für einige der schnellsten Modelle der Welt, darunter das Tesla Model S Plaid und den Rimac Nevera.

Bei seiner Runde auf der Nordschleife des Nürburgrings im vergangenen Herbst absolvierte das Xiaomi SU7 die 20.8 km lange Runde in 6:46 – die schnellste Zeit für ein viertüriges Auto. Dies erregte die Aufmerksamkeit vieler und bewies, dass das Unternehmen mehr als nur ein Smartphone-Hersteller ist und ein echter Konkurrent in der Welt der Supersportwagen. Dieser Erfolg festigt die Position von Xiaomi im Segment der Hochleistungs-Elektrofahrzeuge.

So begann eine Freundschaft zwischen dem chinesischen Autohersteller und der berühmten deutschen Rennstrecke. Xiaomi ist nun Teil einer exklusiven Testgruppe, wird seine Technologie auf dem Nürburgring entwickeln und hat sich die Namensrechte für eine eigene Kurve auf der Strecke gesichert. Diese strategische Partnerschaft stärkt die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten von Xiaomi.

Xiaomi Nürburgring

Xiaomi ist Premiumpartner am Nürburgring: eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen.

Der Nürburgring gab bekannt Breite Partnerschaft Bei Xiaomi umfasst dies lokale Tests und Entwicklungen auf der deutschen Rennstrecke sowie Werbung rund um die Site. Dieser Schritt unterstreicht Xiaomis Engagement für die Entwicklung der Technologie für Elektrofahrzeuge.

Der Nürburgring berichtete, dass der chinesische Autohersteller Xiaomi nach seiner Rekordfahrt auf der Nordschleife im vergangenen Herbst eingeladen wurde, dem „Industriepool“ beizutreten – einem exklusiven Programm nur für Mitglieder, bei dem Autohersteller und Zulieferer jedes Jahr sechzehn Wochen lang neue Fahrzeuge und Komponenten am Nürburgring testen und entwickeln. Der Industriepool ist eine wichtige Plattform für Innovationen in der Automobilindustrie.

Laut Nürburgring verlagert Xiaomi auch (zumindest einen Teil) seiner Entwicklung für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) ins Ausland, genauer gesagt auf die berühmte Rennstrecke. Zusätzlich zum Beitritt zu Industriepool hat Xiaomi einen langfristigen Werbevertrag unterzeichnet. Kurve 12 auf der Grand-Prix-Strecke wird nun als „Xiaomi-Kurve“ bezeichnet und ist von den Tribünen in der Nähe der Start-/Ziellinie aus sichtbar. Diese Partnerschaft stärkt die Position von Xiaomi auf dem Markt für Elektrofahrzeuge.

Das Xiaomi-Logo erscheint jetzt auf einem großen Banner über einer Brücke zwischen den Abschnitten Aremberg und Fuchsröhre der Nordschleife (siehe Abbildung oben), und das Branding ist zusätzlich am Eingang zur Nordschleife sichtbar. Nürburgring-Geschäftsführer Christian Stefani sprach über seinen neuen angesehenen Partner:

 

Wir freuen uns, dass mit Xiaomi eine starke Marke aus Asien den Nürburgring als wichtige Entwicklungs- und Kommunikationsplattform nutzt. Xiaomi hat erkannt, dass der Nürburgring und insbesondere die Nordschleife der perfekte Ort ist, um neue Technologien und Innovationen zu entwickeln, auch im Bereich der Elektromobilität. *Der Nürburgring gilt als Goldstandard für Leistungstests im Automobilbereich.*

Schließlich ist Xiaomi dem Nürburgring Business Club beigetreten, der als „B2B-Netzwerk für große und kleine Unternehmen aus verschiedenen Branchen“ beschrieben wird. Auf der Website WeiboXiaomi-CEO Lei Jun teilte mit, dass die Serienversion des Xiaomi SU7 Ultra „derzeit die Nordschleife des Nürburgrings herausfordert“. Wir werden sehen, welche Zeiten es erreicht und ob es den Rekord seines Prototyps bricht. *Dieses Engagement für hohe Leistung spiegelt Xiaomis Streben nach Exzellenz auf dem Markt für Elektrofahrzeuge wider.*

 

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