So überprüfen Sie die Legitimität eines öffentlichen WLAN-Netzwerks, bevor Sie eine Verbindung herstellen

Wenn Sie nicht zu Hause oder im Büro sind, müssen Sie häufig eine WLAN-Verbindung herstellen, um Dinge zu erledigen, sei es zum Abrufen von E-Mails, zum Schreiben eines Berichts, zum Herunterladen einer Spotify-Wiedergabeliste oder einfach zum gelegentlichen Surfen in den sozialen Medien.

Viele öffentliche Orte bieten mittlerweile kostenloses WLAN an, von Bars und Restaurants über Geschäfte bis hin zu Verkehrsknotenpunkten. Diese Netzwerke sind leichter zu finden als je zuvor und sicherer und geschützter als früher (niemand möchte in Schwierigkeiten geraten, weil sein WLAN-Netzwerk gehackt wurde).

WLAN-Netzwerkliste

Trotz der Sicherheitsverbesserungen der letzten Jahre gibt es ein wichtiges WLAN-Sicherheitsproblem, das Sie beim mobilen Surfen beachten sollten: gefälschte WLAN-Hotspots oder „Evil Twins“, die von Angreifern erstellt werden . Diese Netzwerke können Sie in die Irre führen und Ihre Daten beim Surfen stehlen. Um sich zu schützen, sollten Sie wissen, wie Sie diese gefälschten Netzwerke erkennen und vermeiden.

So stellen Sie sicher, dass das öffentliche WLAN-Netzwerk, mit dem Sie sich verbinden, legitim und sicher ist, Ihre persönlichen Daten schützt und den Diebstahl Ihrer vertraulichen Informationen verhindert.

Grundlegende Tipps zur Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen WLAN:

1. Überprüfen Sie den Netzwerknamen (SSID): Stellen Sie sicher, dass der Netzwerkname dem offiziellen Namen des Ortes entspricht, den Sie besuchen. Wenn Ihnen der Name verdächtig oder unbekannt vorkommt, sollten Sie sich besser nicht verbinden. Fragen Sie im Zweifelsfall immer beim Personal des jeweiligen Ortes (Café, Hotel usw.) nach dem korrekten Namen des WLAN-Netzwerks.

2. Achten Sie auf HTTPS: Bevor Sie persönliche Daten auf einer Website eingeben, vergewissern Sie sich, dass die URL mit „HTTPS“ beginnt. Dies zeigt an, dass die Website Ihre Daten verschlüsselt. Achten Sie auf ein Schloss-Symbol in der Adressleiste Ihres Browsers.

3. Vermeiden Sie sensible Transaktionen: Führen Sie keine Finanztransaktionen durch und geben Sie keine sensiblen Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern ein, während Sie ein öffentliches WLAN-Netzwerk nutzen. Verwenden Sie für diese Zwecke immer ein sicheres und zuverlässiges Netzwerk.

4. Nutzen Sie ein virtuelles privates Netzwerk (VPN): Ein VPN ist ein hervorragendes Werkzeug, um Ihre Internetverbindung in öffentlichen WLAN-Netzwerken zu sichern. Es verschlüsselt Ihren Datenverkehr und verbirgt Ihre IP-Adresse, wodurch es Hackern erschwert wird, Ihre Daten abzufangen. Es gibt zahlreiche VPN-Dienste, sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige.

5. Freigabe deaktivieren: Deaktivieren Sie die Datei- und Druckerfreigabe auf Ihrem Gerät, wenn Sie mit einem öffentlichen WLAN-Netzwerk verbunden sind. Dadurch wird verhindert, dass andere Nutzer im Netzwerk auf Ihre Dateien zugreifen können.

6. Halten Sie Ihre Software auf dem neuesten Stand: Aktualisieren Sie regelmäßig Ihr Betriebssystem, Ihren Browser und Ihre Antivirensoftware. Updates enthalten oft wichtige Sicherheitspatches, die Ihr Gerät vor Bedrohungen schützen.

7. Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) : Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Ihre wichtigen Konten, wie z. B. E-Mail, soziale Medien und Online-Banking. Dadurch wird eine zusätzliche Sicherheitsebene geschaffen, da neben Ihrem Passwort ein Bestätigungscode erforderlich ist.

8. Vorsicht vor Pop-ups: Klicken Sie beim Verwenden öffentlicher WLAN-Netze nicht auf Pop-ups oder verdächtige Links. Diese Pop-ups werden häufig dazu verwendet, persönliche Daten zu stehlen oder Schadsoftware auf Ihrem Gerät zu installieren.

9. Nutzen Sie mobile Daten: Wenn Sie eine sensible Transaktion durchführen oder auf wichtige Informationen zugreifen müssen, sollten Sie mobile Daten anstelle von öffentlichem WLAN verwenden. Mobile Daten sind oft sicherer als öffentliche WLAN-Netzwerke.

10. Überprüfen Sie Ihre Sicherheitseinstellungen: Stellen Sie sicher, dass Ihre Firewall aktiv ist und Sie über eine aktuelle Antivirensoftware verfügen. Diese Tools schützen Ihr Gerät vor Schadsoftware und anderen Bedrohungen.

Mit diesen Tipps verringern Sie das Risiko, bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netzwerke gehackt zu werden oder Ihre persönlichen Daten zu stehlen. Seien Sie stets wachsam und treffen Sie Vorkehrungen, um sich und Ihre Daten zu schützen.

So funktioniert Betrug

Windows-WLAN-Netzwerke

Die Einrichtung eines öffentlichen WLAN-Netzwerks ist ganz einfach. Jeder kann einen mobilen WLAN-Hotspot kaufen, ihn mit einer SIM-Karte oder eSIM einrichten und so ein Netzwerk aufbauen. Alternativ können Sie auch Ihr Telefon oder Mobilgerät verwenden, sofern es über eine Mobilfunkverbindung verfügt. Anschließend können Sie es als WLAN-Netzwerk mit der ganzen Welt teilen.

Nehmen wir an, Sie haben dies getan, während Sie in der Lobby eines Hotels oder Cafés saßen, und haben dem Netzwerk dann einen harmlosen Namen wie „GUEST_WIFI“ gegeben. Wahrscheinlich suchen viele Leute in diesen Gegenden nach einem WLAN-Netzwerk, mit dem sie sich verbinden können, und wählen möglicherweise Ihres aus – was Ihnen ein gewisses Maß an Übersicht darüber gibt, was diese anderen Leute online tun.

In diesem Fall könnte der Netzwerkbetreiber alle Anmeldedaten des gefälschten WLAN-Netzwerks erfassen – insbesondere, wenn er Sie auf eine gefälschte Anmeldeseite weiterleitet, auf der Sie zur Eingabe bestimmter Anmeldeinformationen aufgefordert werden. In manchen Fällen könnte Schadsoftware auf Ihre Geräte gelangen.

Um den Betrug noch überzeugender zu machen, wird das gefälschte WLAN-Netzwerk manchmal mit demselben Namen und Passwort wie ein legitimes Netzwerk eingerichtet – beispielsweise, wenn diese Daten an einem öffentlichen Ort angezeigt werden. Je nachdem, welches Netzwerk das stärkste Signal hat, sehen Ihre Geräte möglicherweise zuerst das nicht vertrauenswürdige WLAN-Netzwerk.

So schützen Sie sich vor Betrug in öffentlichen WLANs

Proton VPN

Seien Sie sich dieser Betrugsmaschen bewusst und treffen Sie besondere Vorsichtsmaßnahmen. Nutzen Sie immer offiziell beworbene WLAN-Netzwerke, sei es auf Schildern, Speisekarten, Gästeinformationen oder offiziellen Websites. Im Zweifelsfall können Sie sich jederzeit an einen Mitarbeiter vor Ort wenden.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie sich ohne triftigen Grund mit einem WLAN verbinden, für das kein Passwort erforderlich ist – insbesondere, wenn kein Willkommensbildschirm angezeigt wird, der Sie darüber informiert, dass Sie am richtigen Ort sind (z. B. bei einer Informationsseite eines Hotels oder Restaurants). Achten Sie auf die Namen öffentlicher WLAN-Netzwerke, da diese für jeden Ort gelten können.

Wenn jemand versucht, dasselbe offizielle WLAN-Netzwerk zu fälschen, sollten Sie beide in der Liste der verfügbaren Netzwerke auf Ihrem Gerät sehen. In diesem Fall ist es am besten, die Verbindung zu keinem der beiden Netzwerke zu vermeiden, bis Sie überprüfen können, welches Netzwerk sicher ist.

Viele öffentliche WLAN-Netzwerke begrüßen Sie mit einer Anmelde- oder Registrierungsseite. Bei gefälschten „Evil Twin“-Netzwerken werden auf diesen Seiten jedoch oft mehr Informationen abgefragt als angemessen oder Sie müssen sich bei einem sensiblen Konto anmelden. Diese Seiten wirken möglicherweise einfach und schnell gestaltet, ohne offizielle Logos oder Informationen des besuchten Standorts.

Es gelten auch die üblichen Regeln für öffentliche WLAN-Netze: Erledigen Sie Bankgeschäfte und andere sensible Aufgaben über Ihr heimisches WLAN-Netzwerk, stellen Sie sicher, dass Ihre Geräte öffentliche WLAN-Netzwerke nach Gebrauch vergessen, halten Sie alle Ihre Geräte (und Browser) auf dem neuesten Stand und verwenden Sie eine der besten VPN-Apps, um zusätzlichen Schutz beim Surfen zu gewährleisten.

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