Elektrisches Feuerwehrfahrzeug für Flugzeuge: beschleunigt in unter 20 Sekunden auf 50 km/h
Die wichtigsten Dinge, die Sie wissen müssen
- Das elektrische Feuerwehrfahrzeug Rosenbauer PANTHER 6x6 übertrifft sein dieselbetriebenes Pendant durch eine Beschleunigung von 0 auf 50 Meilen pro Stunde in weniger als 20 Sekunden, was 8 Sekunden schneller ist.
- Der elektrische Lkw bietet eine Wassersprühreichweite von bis zu 250 Fuß, 40 % mehr als Diesel-Lkw, und reduziert den Lärm um etwa 50 %, was die Kommunikation und die Sicherheit der Besatzung verbessert.
- Das weltweit erste elektrische Flugzeugfeuerwehrfahrzeug wurde am Flughafen Dallas Love Field mit einem 400-kW-XCharge-Schnellladegerät ausgestattet, um sicherzustellen, dass es jederzeit für Notfälle einsatzbereit ist.
Das weltweit erste elektrische Flugzeugfeuerwehrfahrzeug ist nun mit einem 400-Kilowatt-Schnellladegerät ausgestattet, um seine ständige Einsatzbereitschaft für Notfälle am Flughafen Dallas Love Field zu gewährleisten.

XCharge North America lieferte sein Ladegerät C7AM für das neue elektrische Flugzeugrettungs- und Feuerwehrfahrzeug Rosenbauer PANTHER 6x6 der Feuerwehr Dallas. Das flüssigkeitsgekühlte Ladegerät wurde im neuen Terminal 21 des Flughafens installiert, das heute offiziell eröffnet wurde.

Weitere Elektrofahrzeuge werden dieses Ladegerät ebenfalls nutzen, im Rahmen der Bemühungen des Flughafens Dallas Love Field, die Plus-Fahrzeuge seiner Flotte zu elektrifizieren.
Der 91,000 Tonnen schwere PANTHER-Lkw beschleunigt elektrisch in unter 25 Sekunden von 0 auf 50 km/h, im Boost-Modus sogar in unter 20 Sekunden. Zum Vergleich: Das Diesel-Pendant benötigt laut Flughafen 28 Sekunden – ein entscheidender Unterschied, wenn Einsatzkräfte zu einem Flugzeugbrand eilen müssen. Diese beeindruckende Leistung unterstreicht das wachsende Potenzial elektrischer Einsatzfahrzeuge für anspruchsvolle Aufgaben.
Es kann Wasser oder Löschschaum bis zu 250 Meter weit versprühen, eine Steigerung von 40 % gegenüber der Reichweite eines Diesel-Lkw von 190 Metern. Dadurch können Feuerwehrleute Brände aus größerer Entfernung bekämpfen. Die Elektromotoren reduzieren den Lärmpegel bei Notfalleinsätzen um etwa 50 % und erleichtern so die Kommunikation der Einsatzkräfte.
Die elektrische Wasserpumpe des Fahrzeugs kann bis zu 2,370 Gallonen pro Minute fördern. Rosenbauer hat das Batteriesystem so konzipiert, dass es die Fahrt zum Einsatzort, das Entladen des gesamten Löschmaterials und die Rückfahrt zur Wache abdeckt. Laut Herstellerangaben kann der PANTHER über 90 % seiner täglichen Einsätze und Übungen vollständig elektrisch durchführen.
Die Feuerwehr von Dallas setzte bereits Rosenbauer-Fahrzeuge ein, als der Hersteller eine Feuerwehr suchte, um sein elektrisches PANTHER-Fahrzeug unter realen Bedingungen zu testen. Dallas stimmte zu, sofern das Ladesystem die strengen Betriebsanforderungen eines Einsatzfahrzeugs erfüllen konnte.
Der Feuerwehrchef von Dallas, Justin Paul, erklärte, dass das XCharge-System „sicherstellt, dass wir im Bedarfsfall schnell und sicher reagieren können“.
Der PANTHER wurde im April am Flughafen Dallas Love Field vorgestellt. Er durchläuft derzeit eine sechsmonatige Testphase, die den täglichen Betrieb, Schulungen und Vergleiche mit den bereits vorhandenen Feuerwehrfahrzeugen des Flughafens umfasst. Das Feedback der Feuerwehr Dallas wird Rosenbauer helfen, das Fahrzeug weiter zu optimieren, bevor es in den regulären Fuhrpark aufgenommen wird.
Das neue, rund 3.100 Quadratmeter große Terminalgebäude 21 und Flughafenbetriebsgebäude vereint die Feuerwehr und den Rettungsdienst von Dallas sowie die Flughafenbetriebsteams in einem einzigen Gebäude. Es ersetzt eine Feuerwache aus den 1960er-Jahren, deren Lage die Reaktionszeiten im Notfall verlängert hatte.
Dallas Love Field ist der verkehrsreichste mittelgroße Flughafen der USA mit jährlich fast 18 Millionen Passagieren und über 250,000 Flugbewegungen. Daher stellt der Elektro-Lkw PANTHER mit seinem 400-kW-Ladegerät einen besonders wichtigen Test dar, um die Leistungsfähigkeit batteriebetriebener Einsatzfahrzeuge unter realen Flughafenbedingungen zu prüfen.
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