Ein Handytester enthüllt: Das beste Feature des Jahres ist jetzt in jedem Handy enthalten.

Es überrascht nicht, dass KI-Funktionen auch 2025 im Fokus der Smartphone-Hersteller standen. Apples KI-Konzept blieb zwar aus, doch die neuen KI-Funktionen von Galaxy und Google verschafften ihren Flaggschiffmodellen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Die beste Smartphone-Funktion, die ich das ganze Jahr über getestet habe, ist jedoch bereits auf fast jedem Handy verfügbar.

Ich spreche von „Fotos fragen“, das ursprünglich exklusiv für Pixel-10-Smartphones verfügbar war, aber mittlerweile als Standardfunktion in die Google Fotos App integriert wurde. Das bedeutet, dass jeder, egal ob Android- oder iPhone-Nutzer, Zugriff auf diese unglaublich nützliche Funktion hat. Sie demonstriert eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit von KI, indem sie mir Zeit spart und Frust vermeidet. Und das aus gutem Grund.

Saubererer Hintergrund für Produktbilder

Ich teste auf Tom's Guide verschiedene Produkte, zum Beispiel die besten Katzenklo-Roboter, und mache deshalb ständig Fotos davon. Eine Herausforderung dabei ist, dass es bei mir zu Hause manchmal etwas unordentlich zugeht. Mit Ask Photos kann ich aber die Hintergründe meiner Fotos ändern, sodass sie viel professioneller aussehen.

Nehmen wir zum Beispiel den Petlibro Smart Granary Feeder, den ich oben in meiner Küche fotografiert habe. Mir fallen sofort einige Dinge auf, die ihn unansehnlich machen, wie die Möbel links, die schräge Abdeckung der Heizplatte und das Kabel, das sich an der Seite verheddert hat. Mit der Funktion „Fotos fragen“ in Google Fotos könnte ich ihn einfach vor einen ganz anderen Hintergrund setzen.

Ich habe das System angewiesen, den Computer in einer saubereren Küchenumgebung aufzustellen, und wie Sie anhand der Vorher-Nachher-Screenshots oben sehen können, sieht er jetzt viel ansprechender aus. Das Ersetzen von Hintergründen ist zwar nicht neu, aber es geht wirklich darum, wie die KI kontextbezogene Ergebnisse liefert – im Gegensatz zu meiner alten, manuellen Vorgehensweise.

Ich kann angemessene Kleidung tragen.

Hintergründe zu ändern ist einfach. Schwieriger wird es, einen kleinen Teil des Bildes zu verändern, aber Ask Photos meistert das problemlos. Wenn ihr euch das Selfie anseht, das ich kürzlich mit meinem Freund Eric Landskroner bei News 12 NJ während eines Technik-Checks gemacht habe, hatte ich nicht einmal Zeit, mir eine Jacke anzuziehen.

Ich nutze Ask Photos auf meinem Handy. Galaxy zflip 7Ich habe zunächst mich selbst auf dem Foto ausgewählt, damit er wusste, dass er mein Hemd gegen eine Jacke tauschen sollte – nicht Eric. Das Endergebnis sieht meiner Meinung nach sehr überzeugend aus, da sie außerdem Schulterpolster angebracht hat, die besser zum Zusammenklappen des Handys passen.

Die manuelle Bearbeitung ist nahezu unmöglich und zudem unglaublich zeitaufwendig. Mit nur einem kurzen Befehl erzeugte ich ein realistisches Bild, das sich hervorragend zum Teilen in sozialen Medien eignet.

Personen mühelos entfernen

KI-gestützte Bearbeitungswerkzeuge wie Googles Magic Eraser und Apples Clean Up eignen sich hervorragend, um unerwünschte Elemente aus Fotos zu entfernen und die betroffenen Bereiche anschließend mithilfe generativer KI so realistisch wie möglich zu verwischen. Ask Photos vereinfacht diesen Prozess deutlich, da ich lediglich einen Befehl eingebe, anstatt ständig mit einem Auswahlwerkzeug die zu entfernenden Bereiche markieren zu müssen.

Anhand der Vorher-Nachher-Bilder sieht man, dass Ask Photos alle Personen im Bild perfekt erkennt und entfernt. Besonders gut gefällt mir, dass ich mehrere Optionen zur Auswahl habe, da jede Option möglicherweise ein paar ungewöhnliche Details enthält. Die meisten Leute würden das vielleicht übersehen, aber ich merke sofort, wenn KI zum Einsatz kommt.

Fazit

Ich könnte noch ewig darüber reden, warum „Fotos fragen“ meine Lieblingsfunktion auf meinem Smartphone ist. Letztendlich ist es aber einfach ein Tool, das effektiv funktioniert und mir Zeit spart. Ehrlich gesagt, fällt mir keine Möglichkeit ein, wie Google das noch verbessern könnte, außer es zu kopieren und in eine Videobearbeitungsfunktion umzuwandeln. Das wäre eine enorme Herausforderung, deshalb bin ich gespannt, was 2026 bringt.


 


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