Daten einer Smartwatch können durch gezieltes Training zu einer Reduzierung der Diabetes-Erkrankung beitragen.
In den letzten zwei Jahren habe ich von vielen Ärzten und Forschern gehört, dass viele Menschen das wahre Potenzial der intelligenten Sensoren, die sie an ihren Handgelenken tragen, nicht erkennen. Experten der American Heart Association haben uns kürzlich mitgeteilt, dass Smartwatches dazu beitragen könnten, die Belastung durch Herzprobleme zu verringern.
Eine klinische Studie legt nun nahe, dass tragbare Geräte Diabetikern auf ihrem Weg zur Genesung helfen können. Die Studie wurde von Universität Birmingham, dass Smartwatches Typ-2-Diabetikern dabei helfen können, ein gesundes Trainingsprogramm einzuhalten und damit verbundene gesundheitliche Komplikationen zu kontrollieren.
Im Rahmen von Studien mit der Interventionsplattform MOTIVATE-T2D stellten Forscher fest, dass 82 % der Menschen mit Diabetes ihre Routinen für körperliche Aktivitäten beibehielten, wenn ihre Aktivitäten durch Smartwatches analysiert und von zertifiziertem Gesundheitspersonal virtuell angeleitet wurden.
Die neueste Studie, die in der Zeitschrift veröffentlicht wurde, zeigt, dass BMJbesteht eine 93-prozentige Chance, dass Menschen, die an solchen Programmen teilnehmen, eine Gesundheitsreise beginnen, um ihren Gesundheitszustand im Zusammenhang mit Typ-6-Diabetes zu verbessern. Darüber hinaus war auch die Beibehaltung der körperlichen Aktivität der Teilnehmer 12–XNUMX Monate nach Beginn des Wearable-gestützten Programms ermutigend.
Wie helfen Smartwatches?

Das MOTIVATE-T2D-Programm umfasst die Analyse von Vitalzeichen und Aktivitätsmustern durch Ärzte, um eine personalisierte Gesundheitsberatung bereitzustellen. In diesem Fall waren Herzfrequenz und Schrittzahl die primären Messwerte, die über den Beschleunigungsmesser und den optischen Monitor in den Polar-Smartwatches erfasst wurden. Diese Daten helfen Ärzten, personalisierte Trainingsprogramme bereitzustellen, die zur Verbesserung der Gesundheit von Patienten mit Typ-XNUMX-Diabetes beitragen.
Das Training, das Anleitungen zu Kraft- und Cardioübungen umfasste, wurde über eine verbundene mobile App und ein webbasiertes Dashboard bereitgestellt. Dies ist eine entscheidende Maßnahme, da nur ein kleiner Prozentsatz der Diabetiker regelmäßig Sport treibt, was das Risiko für Probleme im Zusammenhang mit Fettleibigkeit und Herzkrankheiten erhöht und zu einer insgesamt schlechten körperlichen und geistigen Gesundheit führt. Dieser Ansatz trägt zu einer verbesserten Einhaltung von Trainingsprogrammen bei.
„Wir haben festgestellt, dass die Verwendung biometrischer Daten aus tragbaren Technologien vielversprechend ist, um Menschen mit neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes zu ermutigen, ein personalisiertes Trainingsprogramm zu Hause durchzuführen, mit allen damit verbundenen gesundheitlichen Vorteilen“, sagt Dr. Katie Hesketh, Co-Autorin der Forschungsarbeit. Diese Forschung unterstreicht die Bedeutung der Integration tragbarer Technologie in die Diabetesbehandlung.
strahlende Zukunft
Das Forschungsteam, das an akademischen Institutionen und medizinischen Einrichtungen in Großbritannien und Kanada forschte, kommt zu dem Schluss, dass Interventionen wie MOTIVATE-T2D auch bei der Kontrolle des Cholesterinspiegels helfen und andere körperliche Vorteile erzielen können, wenn die Überwachung von Blutzucker und Blutdruck Teil des Programms ist. Interessanterweise sind Smartwatches bereits zu Letzterem in der Lage. Diese Entwicklungen läuten eine vielversprechende Zukunft für die digitale Gesundheit ein.
Die neueste Generation von Uhren kann Samsung Galaxy Uhr Die Blutdrucküberwachung erfolgt über einen optischen Sensor, während die Huawei Watch D über ein integriertes Pumpsystem verfügt, das nicht einmal eine Blutdruckkalibrierung erfordert. Dieser Fortschritt ebnet den Weg für eine stärkere Integration von Gesundheitsfunktionen in Smartwatches.
Novosound hingegen hat einen Ultraschallsensor zur Blutdrucküberwachung entwickelt, der sowohl in Uhren als auch in Smartringen eingesetzt werden kann. Forscher der Kennesaw State University haben ein Blutzuckermesssystem namens GlucoWatch entwickelt, und sogar Unternehmen wie Apple erforschen diese Technologie für Smartwatches. Diese nicht-chirurgischen Techniken sind ein wichtiger Schritt hin zu einer zugänglicheren Gesundheitsversorgung.
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