Hat sich erhoben Tesla-Aktie (NASDAQ:TSLA) In den letzten fünf Tagen um etwa 20 % und im letzten Monat immer noch um etwa 32 % gestiegen. Mehrere Faktoren haben den Aktienkurs von Tesla in die Höhe getrieben, darunter das erneute Engagement von CEO Elon Musk bei Tesla sowie die Möglichkeit einer Entspannung der Handelsspannungen zwischen den USA und China nach den Verhandlungen vom vergangenen Wochenende.

Fortschritte bei den Handelsgesprächen mit China
Die Handelsspannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China haben sich seit Ende letzter Woche deutlich entspannt. Während die gegenseitige Zollerhöhung mit China im April dazu führte, dass China mit Zöllen von 145 Prozent reagierte und auf US-Waren Zölle von 125 Prozent erhob, sind diese Zahlen inzwischen deutlich gesunken. Die US-Zölle auf chinesische Waren wurden für 30 Tage auf 90 % gesenkt, während die chinesischen Zölle auf US-Waren von 125 % auf 10 % gesenkt wurden. Obwohl Tesla die meisten seiner in China verkauften Autos in seinem Werk in Shanghai produziert und nur die in geringeren Stückzahlen produzierten Modelle Model S und X nach China importiert, wäre eine Entspannung der Handelsspannungen für das Unternehmen positiv. Niedrigere Zölle könnten die Kosten für importierte Komponenten senken, die Tesla in seinen US-Produktionsstätten verwendet. Gleichzeitig verringert sich das Risiko künftiger Vergeltungsmaßnahmen, die sich auf die Aktivitäten des Unternehmens in China auswirken könnten.
Musks Balanceakt zwischen Tesla und Washington
Elon Musk war eng in das neue Department of Government Efficiency (DOGE) eingebunden, eine wichtige Rolle in der Trump-Administration seit deren Amtsantritt. Musk hat jedoch angedeutet, seine Rolle ab Mai deutlich zu reduzieren und sich ein bis zwei Tage pro Woche dem Projekt zu widmen, während er sich mehr Tesla widmet. Obwohl Musk von seiner Vollzeitstelle zurückgetreten ist, scheint sein Einfluss im Weißen Haus ungebrochen. Dies zeigte sich deutlich beim laufenden Besuch des Präsidenten in Saudi-Arabien, wo Musk neben dem Präsidenten zu den prominentesten Mitgliedern des US-Teams zu gehören scheint. Musks Unternehmen profitieren weiterhin von seiner engen Beziehung zum US-Präsidenten. Musk erwähnte, dass sein Satelliteninternetunternehmen Starlink die Genehmigung für den Einsatz auf See und in der Luft erhalten habe, während saudische Beamte andeuteten, dass Teslas Robotertaxis im Königreich eintreffen könnten. Der Besuch dürfte das Vertrauen der Investoren in seinen anhaltenden Einfluss und seinen Zugang zu wichtigen Entscheidungsträgern trotz seiner stärkeren Beteiligung an Tesla gestärkt haben. So kehrt Musk in die Führungsetage zurück Die Tesla-Aktie könnte auf 1500 Dollar steigen. *Hinweis: Diese Prognosen spiegeln die Meinung von Analysten wider und werden möglicherweise nicht erfüllt.*
Zölle auf Autoimporte: Mögliche positive Auswirkungen für Tesla
Obwohl Präsident Trump einige der im letzten Monat verhängten Zölle wieder zurückgenommen hat, bleiben die Zölle auf Autoprodukte weitgehend bestehen. Seit Anfang April wird auf alle importierten Personenkraftwagen und leichten Lastkraftwagen ein Zoll von 25 % erhoben, während am 3. Mai 2025 Zölle auf bestimmte importierte Autoteile in Kraft treten. Tesla könnte ein Nettonutznießer dieser neuen Zölle sein oder zumindest weniger stark betroffen sein als seine Konkurrenten, obwohl dies möglicherweise nur vorübergehend ist. Tesla stellt alle Autos, die es in den USA verkauft, in Fabriken in Kalifornien und Texas her, sodass auf seine Fahrzeuge keine Zölle erhoben werden. Mittlerweile produzieren Konkurrenten wie GM und Ford einige ihrer Elektrofahrzeuge in Mexiko und könnten mit stark steigenden Preisen rechnen. Dies könnte dazu führen, dass die Autos von Tesla im Vergleich zu denen der Konkurrenz preislich wettbewerbsfähiger werden, wenn die volle Wirkung der US-Zölle deutlich wird. *Hinweis: Zolltarife können die Kaufentscheidungen der Verbraucher und die Markttrends hin zu lokal hergestellten Autos beeinflussen.*
Volatilität der Tesla-Aktie: Eine eingehende Analyse
Das Kurswachstum der TSLA-Aktie in den letzten vier Jahren war alles andere als konstant, wobei die jährlichen Renditen deutlich volatiler waren als beim S&P 4. Die Rendite der Aktie lag 500 bei 50 %, 2021 bei -65 %, 2022 bei 102 % und 2023 bei 63 %.
Es gibt weiterhin viel Gegenwind für die Aktie. Die weltweite Nachfrage nach Fahrzeugen ist schwach. Der Wettbewerb auf dem Markt für Elektrofahrzeuge verschärft sich, da chinesische Hersteller von Elektrofahrzeugen auf den internationalen Märkten Fuß fassen, während das schwache Markenimage von Tesla, sinkende Wiederverkaufswerte und eine Sättigung der Early Adopters die Verkäufe in den USA beeinträchtigen. So gingen beispielsweise die Fahrzeugauslieferungen in China im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent zurück. Auch auf den europäischen Märkten verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang. In Deutschland beispielsweise gingen die Verkäufe nach Angaben von Reuters um mehr als 60 Prozent zurück. Teslas jüngstes Update seines Bestsellers Model Y sollte dazu beitragen, die Auslieferungen wiederherzustellen. Doch dazu kann es nicht kommen, denn für das Auto gibt es derzeit sehr attraktive Sonderangebote, darunter eine 0-%-Finanzierung, und zudem sehr kurze Lieferzeiten. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage möglicherweise nicht sehr stark ist. *Investoren sollten die Nachfragetrends genau beobachten.*
Nach dem jüngsten Aufschwung ist die Bewertung von Tesla alles andere als günstig. Die Aktie wird zum 170-Fachen des voraussichtlichen Gewinns im Jahr 2025 gehandelt und es kann lange dauern, bis das Unternehmen diese hohe Bewertung erreicht.







