3 Möglichkeiten, Ihre SSD vor plötzlichem Datenverlust zu schützen
Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten (HDDs), die auf einer rotierenden Magnetscheibe und einem kleinen Schreib-/Lesekopf basieren, sind Flash-basierte Solid-State-Drives (SSDs) deutlich robuster. Viele moderne externe SSDs sind wetterfest und verfügen über Stoßdämpfungstechnologien sowie weitere Schutzmechanismen.

Aufgrund ihrer Geschwindigkeit, Langlebigkeit und kompakten Größe mag es verlockend sein, externe SSDs für die Sicherung wichtiger Dateien, Fotos und Dokumente zu verwenden. Tatsächlich benötigen SSDs jedoch regelmäßige Wartung, wenn sie für die Langzeitspeicherung eingesetzt werden.
Hier sind drei bewährte Vorgehensweisen, die Sie beachten sollten, wenn Sie persönliche Daten auf einer portablen SSD (oder einem anderen Flash-Speichergerät wie einem USB-Stick oder einer SD-Karte) speichern. Durch die Befolgung dieser Richtlinien stellen Sie sicher, dass Ihre Erinnerungen vor vorzeitigem Datenverlust geschützt bleiben.
Schließen Sie die SSD regelmäßig an die Stromversorgung an.
Halten Sie Ihre NAND-Flash-Zellen elektrisch geladen
Es ist keine gute Idee, eine externe SSD mit wichtigen Dokumenten zu füllen und sie dann in einer Schublade verschwinden zu lassen. Die NAND-Flash-Zellen in SSDs benötigen gespeicherte elektrische Ladung, um ihre Daten zu erhalten. Längere Inaktivität kann daher zu Datenverlust führen. Indem Sie Ihre SSD regelmäßig an eine Stromquelle (z. B. einen Computer oder ein Smartphone) anschließen, stellen Sie sicher, dass der Flash-Speicher stabil bleibt und optimal funktioniert.
Durch regelmäßiges Anschließen Ihrer SSD ermöglichen Sie ihr außerdem, sich selbst zu „reinigen“. SSDs sind mit einer Fehlerkorrektur- Software (ECC) ausgestattet, die im Hintergrund läuft, um Fehler zu erkennen und zu beheben, die bei normalen Lese- und Schreibvorgängen auftreten. Man kann sich die ECC-Software wie die weißen Blutkörperchen im menschlichen Körper vorstellen, die jedoch nur dann ihre volle Leistung erbringen, wenn sie an eine Stromquelle angeschlossen sind.
Es gibt keine feste Regel, wie oft man eine SSD anschließen sollte, aber ich mache das vorsichtshalber in der Regel alle ein bis zwei Monate. Weitere Informationen zu den Nachteilen und Risiken der Langzeitarchivierung mit einer SSD finden Sie in einem separaten Artikel zu diesem Thema.
Lagerung einer Solid-State-Drive (SSD) unter idealen Bedingungen
Eine klimatisierte Umgebung ist unerlässlich.
Selbstverständlich sollten Sie Ihre externe SSD in einer geeigneten Umgebung aufbewahren und betreiben, um ihre Sicherheit und Langlebigkeit zu gewährleisten. Ein klimatisierter Raum mit geringer oder keiner Luftfeuchtigkeit ist ideal. Achten Sie darauf, die SSD von Flüssigkeiten fernzuhalten (auch wenn sie offiziell als flüssigkeitsgeschützt gilt).
Um den empfindlichen USB-Anschluss Ihres Geräts zu schützen, empfiehlt sich die Anschaffung von Staubschutzkappen . Diese bieten zusätzlichen Schutz vor Schmutz. Außerdem sollten Sie Ihre SSD von Magneten fernhalten und intensive Lese- und Schreibvorgänge bei extrem hohen oder niedrigen Umgebungstemperaturen vermeiden.
Führen Sie regelmäßige Datensicherungen durch.
Wiederholung ist das A und O des Spiels.
Selbst bei sorgfältiger Optimierung Ihrer Umgebung und regelmäßiger Verbindung besteht immer die Möglichkeit, dass mit Ihrer externen SSD etwas schiefgeht. Herstellungsfehler, Datenbeschädigung, mechanische Defekte und vieles mehr sind denkbar, auch wenn sie relativ selten auftreten.
Deshalb sollten Sie unbedingt zusätzliche Sicherungskopien Ihrer digitalen Dateien, Fotos und wichtigen Dokumente erstellen . Datenredundanz ist beim Sichern von Daten entscheidend – je mehr Kopien Sie von einem Bild oder einer Datei haben, desto besser sind Sie langfristig vor Datenverlust geschützt.
Viele schwören auf die 3-2-1-Backup-Regel, die besagt, dass man mindestens drei Kopien seiner Daten auf mindestens zwei verschiedenen Geräten speichern sollte, wobei mindestens eine Kopie an einem anderen physischen Ort archiviert werden muss. Andere nutzen netzwerkgebundene Speichersysteme (NAS) für die Langzeitarchivierung, und manche bevorzugen sogar herkömmliche Festplatten zur Datensicherung. Für zusätzliche Sicherheit kann man auch einen Cloud-Speicheranbieter in Anspruch nehmen, sollte sich aber darauf einstellen, Abstriche beim Datenschutz zu machen.
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