Massiver Datendiebstahl legt 184 Millionen Passwörter von Google, Microsoft, Facebook und anderen offen

 

Als weitere deutliche Erinnerung an die anhaltenden Online-Bedrohungen entdeckte der Cybersicherheitsforscher Jeremiah Fowler kürzlich eine riesige, unsichere Datenbank mit über 184 Millionen Anmeldedaten von Microsoft, Apple, Facebook, Discord, Google, PayPal und anderen Anbietern. Der Datenschatz, der einen Wert von rund 47.42 Gigabyte hat, wurde auf einem falsch konfigurierten Cloud-Server gefunden und stammt vermutlich aus Spyware – Schadsoftware, die sensible Informationen von kompromittierten Geräten ausliest.

Ein globaler Durchbruch mit weitreichenden Folgen

Laut Jeremiah enthielt die Datenbank außerdem mehr als 220 E-Mail-Adressen, die mit Regierungsdomänen aus mindestens 29 Ländern verknüpft waren, darunter den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Australien und Kanada. Dieser breite Umfang unterstreicht die potenziellen Risiken für die nationale Sicherheit, die von solchen Verstößen ausgehen.

Fowlers Analyse einer Stichprobe von 10,000 Datensätzen ergab, dass die Daten Benutzernamen und Passwörter im Klartext enthielten. Einige Einträge waren mit Finanzbegriffen wie „Bank“ und „Wallet“ verknüpft, was auf ein erhöhtes Risiko von Finanzbetrug hindeutet. Das Vorhandensein solch sensibler Informationen in einer ungesicherten Datenbank verstärkt die Bedenken hinsichtlich Identitätsdiebstahl, unbefugtem Zugriff und anderen kriminellen Aktivitäten. Hackread.com veröffentlicht einige von Jeremiah bereitgestellte Bilder aus der Datenbank.

 

Die Rolle von Malware, die Informationen stiehlt

Informationen stehlende Malware infiltriert Geräte über Phishing-E-Mails oder bösartige Websites oder wird mit Raubkopien von Software gebündelt. Nach der Installation kann es eine Vielzahl von Daten sammeln, darunter Anmeldeinformationen, Cookies, AutoFill-Informationen und sogar Details zu Kryptowährungs-Wallets. Anschließend werden die Daten auf die von den Cyberkriminellen betriebenen Befehls- und Kontrollserver übertragen.

Die Entdeckung dieser Datenbank deutet auf eine koordinierte Anstrengung hin, riesige Mengen persönlicher und geschäftlicher Daten zu sammeln und möglicherweise auszunutzen. Das Fehlen eindeutiger Eigentums- oder Identifikationsdaten in der Datenbank erschwert die Ermittlung ihrer Herkunft oder ihres Verwendungszwecks zusätzlich. Hosting-Unternehmen wissen wahrscheinlich nicht einmal, dass sie diese Datenbanken überhaupt hosten.

 

Sofortmaßnahmen und Empfehlungen

Nach Entdeckung der Datenbank benachrichtigte Fowler seinen Hosting-Anbieter, World Host Group , der den Server daraufhin abschaltete. Es ist jedoch weiterhin unklar, wie lange die Daten ungeschützt waren und ob Unbefugte vor ihrer Entfernung darauf zugegriffen haben. Eine umfassende Sicherheitsanalyse ist erforderlich , um das Ausmaß des möglichen Datenlecks zu ermitteln.

 

Wichtige Tipps für Benutzer:

  • Passwörter sofort ändern: Aktualisieren Sie Ihre Passwörter für alle Online-Konten sofort, insbesondere wenn Sie dieselben Passwörter auf mehreren Plattformen verwenden. Dies ist ein wesentliches Verfahren für Internet-Sicherheit.
  • Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Für diesen Vorgang ist normalerweise ein Bestätigungscode erforderlich, der an Ihr Telefon oder eine zweite E-Mail-Adresse gesendet wird. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist eine zusätzliche Sicherheitsebene für Ihre Konten.
  • Überwachen Sie Ihre Konten regelmäßig: Überprüfen Sie Ihre Finanzkonten und andere sensible Konten regelmäßig auf verdächtige Aktivitäten. Die sofortige Meldung jeglicher nicht autorisierter Aktivitäten ist von entscheidender Bedeutung.
  • Verwenden Sie zuverlässige Sicherheitssoftware: Antiviren- und Antimalware-Software von seriösen Unternehmen hilft in der Regel beim Schutz vor Bedrohungen. Stellen Sie sicher, dass es auf dem neuesten Stand bleibt. Sie können sehen Antivirus- und Malware-Bewertungen Unser eigenes.
  • Seien Sie vorsichtig bei E-Mails und Downloads: Vermeiden Sie es, auf verdächtige Links zu klicken oder Anhänge aus unbekannten Quellen herunterzuladen. Auf diese Weise verbreitet es sich häufig. Malware.

 

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