Was tun mit einem alten Router? 8 tolle Ideen
Wenn Sie auf einen neueren Router umsteigen und der alte noch funktioniert, gibt es dann noch etwas Sinnvolles, was Sie mit dem alten anfangen können? Die Antwort lautet: Ja, es gibt einiges, was man mit einem alten Router machen kann.

Hinweis zur Firmware für Router
Viele der tollen Funktionen, die ein älterer Router bietet, hängen von seiner Firmware ab. Die Firmware ist die im System gespeicherte Software, die nur durch ein Neuladen des Speichers geändert werden kann. Jeder Routerhersteller legt fest, welche Funktionen in der Firmware aktiviert werden. Selbst wenn Ihr Router also eine bestimmte Funktion theoretisch unterstützen würde, kann diese in der Original-Firmware deaktiviert sein.
Durch die Installation einer benutzerdefinierten Firmware können Sie alle Funktionen freischalten. Router-Funktionen Ihr eigenes Modell, ohne ein teureres kaufen zu müssen.
Leider unterstützen nicht alle Routermodelle benutzerdefinierte Firmware. Überprüfen Sie die Routerdatenbank von [Website/Firmenname]. DD-WRT Und OpenWRT Um herauszufinden, ob Ihr alter Router kompatibel ist.
1. Nutze es für LAN-Spiele!
Online-Multiplayer-Spiele sind zwar beliebt, aber nichts geht über eine gemütliche LAN-Party mit Freunden. Die meisten Router haben vier bis sechs Ethernet-Anschlüsse. Man muss also nur jedes System mit einem Ethernet-Kabel an den Router anschließen, und schon kann es losgehen.

Manche moderne Spiele erlauben kein Offline-LAN-Spiel, aber für viele aktuelle und klassische Spiele, die dies unterstützen, ist dies die ideale Möglichkeit, online zu spielen. Keine Verzögerungen, keine Ausreden.
2. Nutzen Sie es, um zusätzliche Ethernet-Anschlüsse zu erhalten.
Sie können Ihren zweiten Router nutzen, um die Anzahl der Ports zu erweitern. Ethernet Verfügbar. Die Umwandlung Ihres alten Routers in einen einfachen Netzwerkadapter erfordert einige Vorbereitungen. Manche Router erleichtern dies durch einen Modus-Schalter in ihrer Firmware. Alternativ können Sie die benötigten Funktionen auch mithilfe einer benutzerdefinierten Firmware nutzen.

Wenn Sie Ihren Router manuell als Switch konfigurieren möchten, müssen Sie ihm eine bestimmte IP-Adresse zuweisen, die nicht mit der Ihres Hauptrouters kollidiert. Schalten Sie anschließend WLAN aus und deaktivieren Sie... DHCP Dadurch kann der Hauptrouter IP-Adressen zuweisen. Sie müssen zwar ein paar Minuten googeln, um das herauszufinden, aber es lohnt sich, da Sie durch den Kauf eines Adapters Kosten und unnötigen Aufwand vermeiden, solange Ihr alter Router die Aufgabe noch erfüllt.
3. Verwenden Sie den alten Router als Zugangspunkt.
Ein Access Point erweitert Ihre Internetverbindung vom Hauptrouter auf ein anderes Gerät, das als WLAN-Hotspot mit eigener SSID fungiert. Wichtig bei der Konfiguration eines Access Points ist, dass Geräte, die mit dem zweiten Router verbunden sind, nicht mit Geräten kommunizieren können, die mit dem Hauptrouter verbunden sind.
Daher eignet es sich ideal zum Teilen einer Internetverbindung, beispielsweise mit einem kleinen Zimmer oder einer vermieteten Wohnung. Es ist auch eine einfache Möglichkeit, entfernten Geräten, die lediglich eine Internetverbindung benötigen, wie etwa einem Smart-TV, Internetzugang zu ermöglichen.
Im Allgemeinen ist die Einrichtung eines Zugangspunkts nicht schwierig. Man platziert die beiden Router einfach an den vorgesehenen Stellen, verbindet sie mit einem Ethernet-Kabel und konfiguriert den zweiten Router in seinen Einstellungen auf den Zugangspunktmodus.
4. Zugang zum Gast-WLAN

Die Verwendung eines zweiten Routers als Zugangspunkt ist eine gute Idee, aber Sie müssen Ihr WLAN-Netzwerk trotzdem mit einem Passwort schützen, um zu verhindern, dass Unbefugte auf alle anderen verbundenen Geräte zugreifen können. Wenn Sie Ihr WLAN-Netzwerk ohne Passwort zugänglich machen möchten, können Sie den Gastmodus in den Router-Einstellungen aktivieren. Im Gastmodus haben nur die mit dem Router verbundenen Personen Zugriff auf das Internet; alle anderen sind gesperrt.
5. Wandeln Sie es in einen drahtlosen Repeater um.
Bisher haben wir über die Verbindung zweier Router per Ethernet-Kabel gesprochen, aber wie sieht es mit der Verbindung per WLAN aus? Je nachdem, ob Ihr Router dies unterstützt, können Sie den zweiten Router entweder im WLAN-Bridge-Modus oder im WLAN-Repeater-Modus konfigurieren, abhängig von der verwendeten Programmiersprache.

Damit können Sie Ihre WLAN-Reichweite ähnlich wie mit einem handelsüblichen WLAN-Repeater erweitern. Natürlich gelten auch hier die gleichen Einschränkungen: Sie erhalten beispielsweise nur die halbe Bandbreite über den Repeater und sind auf die Frequenzbänder beschränkt, die Ihr alter Router unterstützt.
Weitere Informationen finden Sie unter Wie man einen Ersatzrouter als WLAN-Repeater verwendet.
6. Konvertieren Sie es in ein netzwerkgebundenes Speichersystem (NAS).
Netzwerkspeichergeräte können teuer sein, aber wenn Ihr alter Router über einen USB-Anschluss verfügt und benutzerdefinierte Firmware unterstützt, können Sie ihn umrüsten. NASDazu laden Sie eine angepasste Firmware herunter und verbinden anschließend eine externe Festplatte über den USB-Anschluss mit dem Router. Navigieren Sie dann im Anschluss zum NAS-Bereich der Firmware. DD-WRT bietet beispielsweise einen NAS-Reiter, auf dem Sie alle Einstellungen vornehmen können. Geben Sie dort die erforderlichen Informationen ein, speichern Sie die Einstellungen und übernehmen Sie sie. Ihr NAS sollte nun in Ihrem Netzwerk sichtbar sein.

Die genaue Vorgehensweise hängt von Ihrem Router ab. Einige Router verfügen bereits über eine NAS-Funktionalität in ihrer werkseitigen Firmware, sodass Sie diesen Schritt überspringen können.
7. Nutzen Sie es als dediziertes virtuelles privates Netzwerk (VPN).
Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) ist eine hervorragende Möglichkeit, Ihre Privatsphäre zu schützen und geografisch beschränkte Inhalte freizuschalten. Im Allgemeinen sollten Sie jedoch nicht Ihren gesamten Internetverkehr permanent über ein VPN leiten. Beispielsweise könnte Ihre Bank es sehr ungewöhnlich finden, dass Sie sich aus einem anderen Land einloggen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen. Eine davon ist, den alten Router als Access Point mit VPN zu konfigurieren. Dadurch nutzen alle Geräte, die sich mit dem zweiten Router verbinden, das VPN, während Geräte, die sich mit dem primären Router verbinden, dies nicht tun.

Die schlechte Nachricht ist, dass ältere, günstigere Router keine VPN-Software ausführen können. Selbst wenn sie eine angepasste Firmware unterstützen, funktioniert die VPN-Funktion aufgrund der leistungsschwachen Hardware älterer Router möglicherweise nicht. Es lohnt sich jedoch, zu versuchen, ob Ihr älterer Router die Aufgabe bewältigen kann.
8. Konvertieren Sie es in einen einfachen Webserver.
Ein weiterer toller Nutzen eines alten Routers (vorausgesetzt, die Firmware ist noch vorhanden) besteht darin, ihn als primären Webserver zu verwenden. Das bedeutet, dass er Webinhalte hostet, die Sie selbst erstellt oder von anderswo kopiert haben. Ihre kleine Website kann entweder nur in Ihrem lokalen Netzwerk verwaltet werden oder Sie stellen sie im Internet für alle zugänglich zur Verfügung.
Wenn Sie beispielsweise davon träumen, einen eigenen Blog zu starten, könnten Sie Ihre eigene WordPress-Seite hosten. Das mag zwar nicht die praktischste Anwendung sein, da Ihr kleiner Router keinen nennenswerten Datenverkehr bewältigen kann, aber es ist eine hervorragende Möglichkeit, die Einrichtung und den Betrieb eines Webservers ohne Kostenaufwand kennenzulernen.
Den richtigen Weg einschlagen
Natürlich gibt es noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten für einen alten Router, und wir laden Sie ein, Ihre Kreativität in den Kommentaren unten mit uns zu teilen. Was haben Sie mit Ihrem alten Router gemacht?
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